Bismarck ABC und Schulordnung

Das Bismarck-ABC
Wichtiges über unsere Schule und Schule allgemein

A
Abholen/Bringen/Begleiten (siehe auch Autos)
Wenn Sie Ihr Kind in den ersten Wochen des 1.Schuljahres auf dem Weg von und zur
Schule begleiten wollen, bis Sie davon überzeugt sind, dass es den Schulweg sicher
allein bewältigen kann, ist das sicher verständlich. Aber bedenken Sie bitte, dass Ihr
Kind gerade auch auf dem Schulweg wichtige soziale Erfahrungen sammelt, die Sie
ihm nicht vorenthalten sollten. Dehnen Sie also die Zeit des Bringens und Abholens
nicht unnötig aus.

AG
Sofern wir genügend Lehrer/innen haben, bieten wir AGs (Arbeitsgemeinschaften) an;
in diesem Schuljahr können wir mehrere AG für die dritten und vierten
Schuljahre anbieten.

Anfangszeiten und Stundenschluss an der Bismarckschule
1. Std. 7.55 Uhr – 8.40 Uhr
2. Std. 8.40 Uhr – 9.25 Uhr
3. Std. 9.45 Uhr – 10.30 Uhr
4. Std. 10.45 Uhr – 11.30 Uhr
5. Std. 11.40 Uhr – 12.25 Uhr
6. Std. 12.30 Uhr – 13.15 Uhr

Anmeldung/Abmeldung
Die Schulanfänger/innen werden im letzten Quartal eines jeden Jahres angemeldet. Die
Erziehungsberechtigten erhalten von uns einen Termin. Wollen Sie Ihr Kind vorzeitig
einschulen lassen (Geburtsdatum später als der 31.9. des Jahres, in dem das Kind 6
Jahre wird), nehmen Sie Kontakt mit der Schule auf. Die Entscheidung über die
Aufnahme trifft der Schulleiter.
Sind Sie in unseren Bezirk gezogen, können Sie Ihr Kind in unserer Schule anmelden;
verziehen Sie aus unserem Bezirk, melden Sie Ihr Kind ggf. bei uns ab.

Antolin
Antolin ist ein Lernprogramm für Computer, welches unsere Schule anbietet. Es geht bei diesem Programm um sinnerfassendes Lesen. Nähere
Informationen hierzu können Sie bei der Klassenleitung erfragen.

Autos
Die Verkehrssituation im Richelnkamp vor unserem Schulgelände nimmt leider häufig
beängstigende Formen an. Wenn schon die Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht
oder nach dem Unterricht abgeholt werden müssen, sollten die Eltern sich den
Verkehrsregeln entsprechend verhalten, rücksichtsvoll und vorsichtig fahren und die
Verkehrsschilder beachten. Dies gilt auch für den Parkplatz vor der Turnhalle.
Vor der Schule ist absolutes Halteverbot. Auch das kurzzeitige Ein- und
Aussteigenlassen ist nicht erlaubt. Sich so verhaltende Autofahrer/innen müssen
mit einer Anzeige rechnen. Parkende Autos in diesem Bereich gefährden die
Sicherheit der Kinder.

B
Bälle
Manche Kinder möchten sich zusätzlich zu den von der Schule angebotenen
Spielgeräten gerne auch eigene Bälle mitbringen. Insbesondere eignen sich hier
Tischtennisbälle und -schläger, denn es steht den Kindern auf dem oberen Schulhof
eine Tischtennisplatte zur Verfügung. Für andere Spiele können wir nur die Benutzung
von Softbällen erlauben.

Besuche (siehe auch Eltern)
von Eltern nach Absprache mit dem/der Klassenlehrer/in im Unterricht ihres Kindes
sind Bestandteil unseres Schulprogramms. Ebenfalls werden in einigen Klassen von
den Lehrern auch Hausbesuche bei Eltern ihrer Schüler/innen durchgeführt.

Betreuung
s. Betreuung – Webseite

Bewegliche Ferientage
s. Termine – Webseite

Büro (siehe auch Sekretariat)

C
Chaos (im Tornister)
Ordnen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind den Tornisterinhalt. Dies dient der
Übersichtlichkeit, dem schnellen Finden der Sachen im Unterricht und der Hygiene
(verdorbene Lebensmittel z.B.). Außerdem werden Sie erstaunt sein, welche
unerwarteten Entdeckungen auch Sie machen können, z.B. wichtige Informationen
oder Benachrichtigungen aus der Schule, die Ihr Kind zu Hause abgeben sollte.

Computer
In einem Klassenraum stehen 16 Computer mit Drucker. Die Kinder
können somit unter Aufsicht der Lehrer/innen geprüfte und geeignete Lernsoftware benutzen, aber auch Texte schreiben und kleine Arbeiten (Klassenzeitungen etc.) anfertigen. Die Rechner sind mit dem Internet verbunden.
Suchen Sie Lernsoftware für Ihr Kind, fragen Sie uns. (siehe auch unter Antolin)

D
Durst (Kakao/Milch)
Noch immer sind Milch und Kakao wichtige Getränke für Kinder, um nötige
Energiereserven bereit zu stellen. Wir bieten diese Getränke in Flaschen an; z.Zt.
kostet ein Milchgetränk (0,35 EURO) oder Kakao 0,40 € pro Tag. Den Betrag sammelt die
Klassenlehrerin in der Regel im vierzehntägigen Rhythmus (donnerstags) für zwei
Wochen im Voraus ein.
E
Einschulung
Am zweiten Schultag nach den Sommerferien werden die Schulanfänger eingeschult.
Um 10.00 Uhr können sie diesen Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der
Margarethenkirche beginnen. Anschließend (gegen 11.00 Uhr) werden sie mit ihren
Verwandten in der Schule feierlich begrüßt. Sie lernen ihre/n Klassenlehrer/in kennen
und verbringen mit ihr/ihm die erste Schulstunde. Die Erwachsenen werden in dieser
Zeit bewirtet. Gegen 12.30 Uhr endet der erste Schultag.

Eltern
Eltern können und sollen sich am Schulleben beteiligen.
Einige Möglichkeiten:
1. Schulmitwirkungsgremien (Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft, Schulkonferenz)
2. Teilnahme am Unterricht nach Absprache mit der Lehrerin (z.B. als „Lesemutti“
oder -„vati“)
3. Mithilfe bei Klassen- und Schulfesten (s. Förderverein)
4. Regelmäßige Gespräche mit den Lehrern, vor allem bei Problemen
5. Teilnahme an Sprechtagen
6. Überwachung der Hausaufgabenanfertigung

Englisch
Seit dem Schuljahr 2008/2009 wird ab der zweiten Hälfte im 1. Schuljahr an allen
Grundschulen in NRW Englisch mit zwei Wochenstunden verpflichtend unterrichtet.

Entschuldigungen
Spätestens am 2. Fehltag sollte Ihr Kind in der Schule schriftlich oder mündlich
entschuldigt werden. Nach erfolgter Rückkehr in den Unterricht geben Sie eine
schriftliche Entschuldigung mit Angabe des Fehlzeitraums mit. Bei länger
andauerndem Fehlen kann ein ärztliches Attest angefordert werden.
Zwischenbescheide bei wochenlangem Fehlen sind erwünscht. Fehlzeiten, zu denen
keine schriftlichen Entschuldigungen vorliegen, werden in den Zeugnissen als
„unentschuldigt“ vermerkt.

F
Feiern
finden im Klassenverband oder in der Schulgemeinschaft statt, häufig jahreszeitlich
gestaltet.

Ferien
Die Ferientermine finden Sie auf der Terminliste der Webseite. Es sei an dieser
Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Beurlaubungen von
Kindern im direkten Zusammenhang mit den Ferien, also unmittelbar vor
oder nach den Ferien, auf gar keinen Fall durch uns genehmigt werden.
Dies ist aufgrund der Gesetzeslage eindeutig verboten. Widrigenfalls
müssen Sie damit rechnen, zur Zahlung einer recht hohen Geldbuße
herangezogen zu werden. Ausnahmen werden von uns nicht gemacht.
Planen Sie Ihre Termine so, dass Ihr Urlaub komplett in den Ferienzeiten
liegt.

Förderunterricht
Vorgesehen sind an unserer Schule pro Woche in jeder Klasse zwei Stunden, in denen
im günstigsten Fall 2 Lehrer gleichzeitig eingesetzt sind. Dann besteht die
Gelegenheit, dass in kleinen Gruppen, auch nach Leistungsstärke sortiert, gefördert
wird.
Bei Personalknappheit kann diese Art der Förderung nicht immer angeboten werden;
Förderung aller Kinder findet dann in anderer Form statt.

Förderverein
s. Webseite

Fundsachen
In der Pausenhalle werden die Sachen gesammelt, die z.B. im Sport- und
Schwimmunterricht oder auf dem Schulhof gefunden werden. Schauen Sie
gelegentlich dort einmal nach, wenn Sie Kleidungsstücke Ihres Kindes vermissen.

G
Gesundheit
Die Gesundheitserziehung ist ein wichtiges Anliegen unserer Schule. Im Laufe der
Grundschulzeit werden verschiedene ärztliche Untersuchungen durchgeführt. Dies
beginnt mit der Untersuchung bei der Anmeldung der Schulanfänger. Regelmäßig
kommt ein Zahnarzt in die Schule zur Untersuchung der Zähne, außerdem gibt eine
Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes während des Unterrichts den Kindern Hinweise
zur Pflege der Zähne und zur Vorsorge. Zudem werden im Unterricht regelmäßig
wichtige gesundheitliche Aspekte aufgegriffen.
Wichtig ist auch ein gesundes Frühstück, das abwechslungsreich ist und z.B. Obst und
Körnerbrote enthält. Zu empfehlen sind auch Müslis. Essen und Getränke sollten
wenig Zucker enthalten.
Schwimmunterricht: Bei geringen Außentemperaturen sollen die Kinder eine
Kopfbedeckung mitbringen, da eine gründliche Durchtrocknung der Haare aus Zeitund
Kapazitätsgründen nicht immer möglich ist. Kindern mit besonders langen Haaren
empfehlen wir die Benutzung einer Bademütze.

Getränke (siehe auch Durst)
Der kindliche Organismus benötigt im Tagesverlauf eine ausreichende
Flüssigkeitszufuhr, deshalb sollen sich die Kinder für die Pausen Getränke mitbringen,
möglichst ohne Zucker und in Mehrwegplastikflaschen, um unnötigen Müll zu
vermeiden. Achten Sie als Eltern bitte darauf, dass Ihr Kind die Flasche möglichst
selbständig fest verschließen kann.

Gottesdienste
Am ersten Mittwoch eines Monats gehen die Kinder der 3. und 4. Schuljahre mit den
Religionslehrern in der ersten Stunde in einen konfessionell getrennten
Schulgottesdienst, der von den jeweiligen Geistlichen abgehalten wird. Am letzten
Schultag vor den Ferien gibt es für alle Jahrgänge einen ökumenischen Gottesdienst,
der in der Margarethenkirche stattfindet.

H
Hausaufgaben
Hausaufgaben sind ein notwendiger Bestandteil der Vor- und Nachbereitung des
Unterrichtsstoffes. Hausaufgaben sind regelmäßig, vollständig und ordentlich zu
erledigen. Sehr wichtig ist hier die Beaufsichtigung durch die Eltern. Oft gibt es
Konflikte im Unterricht zwischen Lehrern und Kindern wegen unzureichender
Erledigung der häuslichen Aufgaben. Deshalb ist die Zusammenarbeit zwischen
Elternhaus und Schule unabdingbar, um den Lernerfolg der Kinder zu gewährleisten.
In den Jahrgängen 1 und 2 sind im Durchschnitt täglich 30 Minuten für die Erledigung
der Hausaufgaben vorgesehen; die 3. und 4. Jahrgänge können schon mal 60 Minuten
und mehr brauchen.

I
Information (an die Eltern)
Häufig geben wir den Kindern schriftliche Informationen für die Eltern mit. Da die
Kinder manchmal vergessen, diese abzugeben, sollten die Eltern regelmäßig ihre
Kinder fragen oder im Tornister nachschauen, ob ein Brief von der Schule mitgegeben
wurde. Auch die Internetseiten bieten geeignete Informationswege

Interesse (am schulischen Geschehen)
sollten Eltern möglichst regelmäßig zeigen, denn das ist sehr wichtig für die
Motivation und Erhaltung der Lernfreude der Kinder.
(siehe auch Eltern)

J
Januar, Juli (Zeugnisse)
In diesen Monaten gibt es in der Regel Zeugnisse (s. auch unter „Zeugnisse“). Manchmal auch erst im Februar und Juni.

K
Klassenfahrten
Klassenfahrten sind mehrtägige Veranstaltungen. Über Ziel und Dauer entscheidet die
Klassenpflegschaft im Rahmen der gesetzlichen und schulischen Vorgaben nach
Absprache mit der Klassenlehrerin. Die Mehrheitsentscheidung der anwesenden Eltern
bei einer Sitzung ist bindend für alle Eltern der Klasse.
An einer Klassenfahrt müssen alle Kinder teilnehmen, da es sich um eine schulische
Veranstaltung handelt.
Eine große Fahrt (5 bis 7 Tage) unternehmen wir gerne am Ende des dritten oder
Anfang des vierten Schuljahres.
Bei finanziellen Engpässen können sich die Eltern über die Klassenlehrerin an den
Förderverein wenden.
Kleidung
Achten Sie bei der Auswahl der Schulkleidung für Ihre Kinder bitte darauf, dass die
Kleider sowohl wettergerecht als auch so beschaffen sind, dass die Kinder sie alleine
an- und ausziehen können. Dies ist besonders an den Tagen wichtig, wenn Sport oder
Schwimmen auf dem Stundenplan stehen.

Krankheit (siehe auch Entschuldigung)
Ansteckende Krankheiten müssen sofort gemeldet werden; siehe das Merkblatt zum
Infektionsgesetz im Internet. Dieses Blatt ist auch an alle verteilt worden.

L
Lehrer und Lehrerinnen
An unserer Schule arbeiten z.Zt. 10 Lehrerinnen und 2 Lehrer.
Sprechzeiten vereinbaren Sie individuell. Morgens ist das Kollegium in den Pausen
unter der Telefonnummer der Schule erreichbar.

M
Müll(vermeidung, -sortierung)
Wir bemühen uns, die Kinder zu Umweltbewusstsein zu erziehen. Dazu gehört auch,
dass wir ihnen umweltschonende Alternativen zur Verwendung von Verpackungen
und Schulmaterialien nennen.

Mut tut gut, Mit Kindern beginnt der Frieden
Dies ist eine zweitägige schulische Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem
Jugendamt des Märkischen Kreises. Sie kann von den 4. Schuljahren besucht werden
und hat die Gewaltprävention und Ichstärkung zum Inhalt. Für den 3. Jahrgang ist die Veranstaltung zum Thema „Frieden“.

N
Nachhilfe
Wenn Sie meinen, Ihr Kind bräuchte Nachhilfe, sprechen Sie zunächst mit der
Klassenlehrerin, um geeignete Möglichkeiten zu finden, wie Ihr Kind Lücken aufholen
kann.

Noten (siehe auch Zeugnisse)
Noten gibt es ab der Klasse 2. Im ersten bis dritten Jahrgang werden die Leistungen
auch durch Kommentare (Verbalaussagen) bewertet.

O
Offene Ganztagsschule
Seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 ist neben der Pestalozzischule in Kierspe auch
unsere Schule Offene Ganztagsschule (OGS). Sie können Ihr Kind dazu anmelden,
wenn Sie berufstätig sind und auch über die tägliche Schulzeit hinaus eine Betreuung
für Ihr Kind suchen. Nähere Informationen erhalten Sie im Internet über den Link der
OGS oder bei uns in der Schule.
Ordnung
Ordnung muss sein: im Tornister, in den Heften und in der Schule überhaupt.
Das für alle Schulen in NRW gültige Schulgesetz finden Sie im Internet. Eine für
unsere Schule gültige Ordnung ist erstellt.

P
Parkplatz (siehe auch Autos und Abholen/Bringen/Begleiten)
Der Parkplatz an der Turnhalle steht den Lehrern und Besuchern der Schule zur
Verfügung. Vor Unterrichtsbeginn und nach Unterrichtsschluss ist dort regelmäßig
starker Verkehr.
Wenn Sie Ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, lassen Sie es nicht unmittelbar
vor der Schule oder auf dem Parkplatz aussteigen, sondern halten Sie an einem
weniger gefährlichen Ort (z.B. auf dem Parkplatz am Friedhof) und lassen Sie Ihr
Kind die letzten Meter zur Schule zu Fuß auf dem Bürgersteig zurücklegen!
Pause
Pausen sind im Schulalltag wichtig. Deshalb haben wir auch nach jeder Stunde
(Ausnahme: zwischen der 1. und 2. Stunde) eine Hofpause. Die Pausenzeiten betragen
insgesamt 50 Minuten pro Tag. Die Frühstückspause findet nach der 2. Stunde statt.

Projektwoche
Nähere Ausführungen zum Thema Projektwoche finden Sie im Schulprogramm, aber
auch unter Schulfeste.

Q
Qual
Manchmal ist Schule eine Qual für die Kinder (auch für andere Beteiligte). Wenn Sie
den Eindruck haben, Ihr Kind quäle sich, sprechen Sie möglichst bald mit der
Klassenlehrerin.

R
Religion
In unserer Schule gibt es getrennten evangelischen und katholischen
Religionsunterricht ab Klasse 3. Vorher unterrichten wir ökumenisch. Kinder, die
schriftlich auf Wunsch der Eltern vom Religionsunterricht befreit sind, nehmen
zeitgleich an einem Förderunterricht teil, sofern wir genügend Lehrerinnen haben.
Befreiungen oder Anmeldungen vom bzw. zum Religionsunterricht im Sekretariat.

S
Sekretariat
Unsere Sekretärin ist Frau Karl. Näheres zum Büro auf der Website.

Sprechtage
Elternsprechtage für alle Eltern finden 3mal im Jahr statt: November, Februar/März
und Juli. Sie werden rechtzeitig informiert und gebeten, mit den Lehrerinnen Termine
abzusprechen. Halten Sie die Termine bitte ein, da unsere Zeitressourcen recht knapp
sind. Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, bitten wir um sofortige
Nachricht.

Stundenplan (siehe auch Unterrichtszeiten)
Der Stundenplan wird am Anfang des Schuljahres ausgegeben. In der Regel ändert
sich nicht mehr viel, auch nicht zu Beginn des 2. Halbjahres.
Pflichtstundenzahl pro Woche:
Jahrgang 1: 19 – 20 Stunden bzw. 22 Stunden im 2. Halbjahr mit Englisch
Jahrgang 2: 21- 22 Stunden
Jahrgang 3: 26 Stunden
Jahrgang 4: 27 Stunden
Je nach personeller Ausstattung mit Lehrer/innen kann die Zahl geringer oder
umfangreicher ausfallen.

Sch
Schule
Über unsere Schule finden Sie weitere Informationen im Internet.

Schulbücher
Die meisten Schulbücher werden von der Schule gestellt und den Kindern leihweise
für ein Schuljahr überlassen. Selbstverständlich müssen diese Bücher sorgfältig
behandelt werden; zu Beginn des Schuljahres sollen alle von der Schule leihweise zur
Verfügung gestellten Bücher mit einem Schutzumschlag eingebunden werden. Bei
Beschädigungen oder Verlust werden die Eltern zum Schadenersatz herangezogen.
Es gibt auch den sog. Elternanteil: Die Eltern kaufen – nach Beschluss in der
Schulkonferenz – ein Buch /Bücher, die dann in ihr Eigentum übergehen.

Schulfeste/Klassenfeste
Ein Schulfest feiern wir einmal im Jahr; entweder zum Abschluss der Projektwoche
oder als Spiel- und Sportfest. Es findet ein jährlicher Wechsel zwischen Projektwoche
und Spiel- und Sportfest statt. Aber auch in den Klassen wird regelmäßig gefeiert, sei
es in der Adventszeit, zum Schuljahresabschluss oder überhaupt.

Schulhof
Dass unser Schulhof recht klein ist, wissen wir, ist aber nicht zu ändern. Auf den 2
Ebenen dürfen alle Jahrgänge in den Pausen spielen. Allerdings ist die Benutzung des
oberen Schulhofes vor Unterrichtsbeginn und in der Pause um 12.25 Uhr nicht erlaubt;
zu diesen Zeiten sind auch nie alle Schüler (noch nicht oder nicht mehr) auf dem
Schulgelände.

Schulprogramm
Das Schulprogramm wird im Internet veröffentlicht; es ist in der gedruckten Form
auch gegen eine Spende für den Förderverein erhältlich.
Dieses Programm – das Bismarck-ABC – ist als kleiner „Führer durch unseren
Schulalltag“ gedacht.

Schulweg
Wir haben einen Schulwegplan entworfen, der die Eltern und Kinder auf einen
sicheren Weg zur Schule hinweist. Abhängig vom Wohngebiet werden verschiedene
Vorschläge aufgeführt. Der Schulwegplan wird den Schulanfängern zugestellt;
außerdem ist er im Internet einsehbar.

Schwimmen
In jedem Schuljahr findet an unserer Schule Schwimmunterricht statt; die ersten 3
Jahrgänge werden in unserem Lehrschwimmbecken unterrichtet, die 4. Jahrgänge
fahren ins Kiersper Hallenbad.
Die Eltern denken bitte daran, den Kindern die geforderte Ausstattung vollständig
mitzugeben (Badekleidung, 2 Handtücher, Duschzeug/Seife [kein Haarshampoo]) und
bei kühleren Temperaturen geeignete Kopfbedeckungen.

T
Teilnahme am Unterricht
Die Teilnahme am Unterricht ist durch das Schulpflichtgesetz geregelt. Somit besteht
die Verpflichtung, an allen Veranstaltungen, die als schulische deklariert sind
(Seminare, Klassenfahrten, Wanderungen etc.), teilzunehmen.
Ist aufgrund von Krankheiten etc. die Teilnahme nicht möglich, muss die Schule
spätestens am 2. Fehltag verständigt werden.

Telefon(ische Erreichbarkeit)
Es kann immer mal vorkommen, dass etwas passiert, wovon wir Sie möglichst
unverzüglich telefonisch verständigen müssen. Deshalb bitten wir Sie, der Schule (der
Klassenlehrerin oder im Büro) mitzuteilen, wie Sie tagsüber jederzeit erreichbar sind,
ggf. auch mehrere Telefonverbindungen.

Theaterbesuche
können wir anbieten im Rahmen des Kulturprogramms der Stadt Meinerzhagen, nach
der Projektwoche der Gesamtschule Kierspe und zu besonderen Anlässen mit
Gastbühnen bei uns in der Schule.
Gelegentlich fahren auch einzelne Klassen zu Theateraufführungen nach Lüdenscheid
ins Kulturhaus.

Turnen
Turnen gehört wie auch das Schwimmen zum Sportunterricht, der pro Jahrgang für 3
Stunden in der Woche vorgesehen ist. Es gibt keine offizielle Bismarcksportbekleidung;
die Eltern sollten aber darauf achten, dass die Kinder zusätzliche Kleidung
für den Sportunterricht mitbekommen, damit sie sich nach der Sportstunde umziehen
und ihre normale Schulkleidung wieder anziehen können.

U
Unfallversicherung
Bei Unfällen in der Schule, während schulischer Veranstaltungen oder auf dem
unmittelbaren Schulweg sind die Kinder versichert. Sofern die Eltern einen Arzt
aufsuchen, muss dies der Schule mitgeteilt werden, damit wir die Versicherungsstellen
benachrichtigen können.

Unterrichtsausfall
kommt bei der Personalknappheit schon einmal vor. Dann können sich die
Unterrichtszeiten ändern. Die Eltern werden spätestens einen Tag vor der Änderung
verständigt. Sollte der Ausfall erst morgens bekannt werden, bleiben dennoch alle
Kinder während der üblichen Unterrichtszeiten in der Schule, es sei denn, wir können
die Eltern telefonisch erreichen und Absprachen treffen. Betreuung findet statt.

Unterschriften
Wenn Ihre Kinder Klassenarbeiten oder Mitteilungen aus der Schule mit nach Hause
bringen, zu denen wir Ihre Unterschrift erbitten, unterstützen Sie unsere Arbeit bitte,
indem Sie Ihrem Kind diese Dokumente unverzüglich unterschrieben wieder
mitgeben. Mehrfaches Nachfragen und Ermahnen in solchen Angelegenheiten kostet
uns viel Zeit, die unserem Unterricht verloren geht.

V
Verkehrserziehung (siehe auch Autos und Schulweg)
Auf die Einübung sicheren Verhaltens im Straßenverkehr legen wir großen Wert. Dies
betrifft die Situation der Kinder nicht nur als Fußgänger, sondern auch als Radfahrer
und Mitfahrer in Autos und/oder Bussen. Leider sind manche Eltern in ihrem
Verkehrsverhalten nicht immer ein gutes Vorbild.

Vertretungspläne
fallen an bei Klassenfahrten, Fortbildungsveranstaltungen oder Krankheiten des
Lehrkörpers, Sprechtagen etc. Sie werden rechtzeitig durch Ihre Kinder über
Änderung der Unterrichtszeiten oder Unterrichtsausfall informiert.

W
Wanderungen
finden nach Bedarf statt. Es gibt für Tages- oder Halbtagswanderungen keine
verbindlichen Regelungen.

Website
Seit Herbst 2015 haben wir eine neue Webseite, auf der Sie sich gerade befinden.

„XY“
Aktenzeichen XY
gehört auch zu den bedenklichen Fernsehsendungen, die wir für Grundschulkinder
nicht empfehlen. Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe anderer Sendungen, die wir
für teilweise sehr bedenklich halten. Dennoch erfahren wir immer wieder, dass Kinder
einen eigenen Fernsehapparat in ihrem Kinderzimmer stehen haben und unkontrolliert
und stundenlang vor dem Gerät sitzen. Sollten Sie Hinweise und Tipps zum
angemessenen Fernsehkonsum für Grundschulkinder benötigen, wenden Sie sich an
uns.
Z
Zahnuntersuchung (siehe auch Gesundheit)
findet regelmäßig einmal im Jahr durch den Schulzahnarzt in der Schule statt,
manchmal allerdings nur für einzelne Jahrgänge.

Zensuren (siehe auch Noten)
In der Grundschule werden ab Klasse 2 Zensuren gegeben; vorher werden die
Leistungen der Schüler/innen verbal beurteilt und gewürdigt.

Zeugnisse (siehe auch Januar, Juli)
Die Klassen 1 und 2 erhalten jeweils nur ein Zeugnis am Ende des Schuljahres. Zum
Halbjahr können sich die Eltern beim Elternsprechtag über den Leistungsstand ihrer
Kinder informieren lassen.
Am Ende der Klassen 1 und 2 sowie in beiden Zeugnissen im 3. Schuljahr werden die
Leistungen der Schüler/innen in Textform erläutert, ebenso ihr Arbeits- und
Sozialverhalten. Im 2. und 3. Schuljahr erhalten die Kinder zusätzlich zu dem
Textzeugnis Zensuren in den Unterrichtsfächern sowie für das Arbeits- und
Sozialverhalten. Im 4. Schuljahr werden auf den Zeugnissen nur noch Zensuren erteilt.
Über einzelne Leistungsschwächen oder Stärken sowie wichtige Beobachtungen zum
Arbeitsverhalten, die Aufschluss über den weiteren schulischen Werdegang des
Kindes geben können, erteilen die Lehrer dann mündlich Auskunft.
Falls die Versetzung eines Schülers/einer Schülerin gefährdet ist, enthalten diese
Zeugnisse ab der 2. Klasse Förderempfehlungen, die helfen sollen, Leistungsdefizite
aufzuarbeiten.

Zurückstellung
Ab dem Schuljahr 2005/06 werden alle Schulanfänger eingeschult; Zurückstellungen
gibt es nur noch aus medizinischen Gründen.

 

 

Schulordnung
der Bismarckgrundschule Kierspe

1. Umgang der Menschen miteinander
– Wir gehen freundlich miteinander um. Wir helfen einander. Wir hören einander zu und lassen uns gegenseitig ausreden.
Wir sind pünktlich.
Haben wir versehentlich jemanden wehgetan, entschuldigen wir uns.
– Wir gehen wertschätzend miteinander um und mit Menschen, die anders sind als wir.
– Wir schließen sie nicht aus.
– Wir lösen Probleme und Streitigkeiten ohne Gewalt.
Wir verletzen niemanden mit Wörtern oder Taten.
Wenn mir jemand ein Unrecht tut, rede ich mit ihm oder hole mir Hilfe.
Wenn einem anderen Unrecht geschieht, versuchen wir schlichtend einzugreifen oder holen Hilfe.

2. Umgang mit Sachen
– Wir bringen die nötigen Arbeitsmaterialien immer mit und behandeln sie sorgfältig.
Wir räumen unseren Tornister auf und heften Arbeitsblätter täglich ab.
Wir sorgen für Ordnung unter unserem Tisch und an der Garderobe.
Kinder lassen Handys und andere elektronische Geräte zu Hause.
Wir benutzen mitgebrachtes Spielzeug nur in den Pausen.
– Das Eigentum anderer rühren wir nicht ohne zu fragen an.
Gefundene Gegenstände gebe ich einem Lehrer oder hänge sie an die Fundgarderobe.
– Wir halten die Schule und den Schulhof sauber.
Müll werfen wir in Abfallbehälter und achten darauf, ihn zu trennen.
Wir behandeln Einrichtung und Lernmittel der Schule sorgfältig.
Wir gehen sparsam mit Wasser und Strom um.

3. Verhalten im Schulgebäude
– Bei Stundenbeginn hängen wir unsere Jacken an die Garderobe, setzen uns auf unseren Platz und beschäftigen uns leise.
– Wir gehen ruhig durch die Flure.
– Wir verlassen den Klassenraum nur mit Erlaubnis des Lehrers und sind dann besonders leise.
– Bälle, Seilchen usw. benutzen wir nur auf dem Schulhof.
– Wir gehen möglichst in den Pausen auf die Toilette. Wir hinterlassen sie sauber und halten uns dort nicht länger als nötig auf.

4. Verhalten während der Pause
– Zu Beginn der Pause verlassen wir zügig das Schulgebäude.
– Wir beachten die Grenzen des Schulgeländes.
Rollt ein Ball auf die Straße oder landet auf einem benachbarten Grundstück, klären wir mit der Aufsicht, was zu tun ist.
– Wir gehen vorsichtig mit den Pflanzen um.
– Für Ballspiele benutzen wir weiche Softbälle.
– Beim Spielen nehmen wir Rücksicht auf andere.
– Während der Regenpause bleiben wir mit dem Lehrer in der Klasse und beschäftigen uns mit dem dort vorhandenen Spielmaterial.
– An kühlen Tagen und im Herbst und Winter gehen wir immer mit Jacke raus. Sie kann später nicht mehr geholt werden. Kinder ohne Jacke müssen in der Pausenhalle bleiben.
– Bei Schnee werfen wir nicht mit Schneebällen und schließen nicht mit Eisstücken.
Der Hang neben der Treppe zum oberen Schulhof darf bei Schnee nicht betreten werden.
Wir machen keine Rutschbahnen.
– Beim Klingeln beenden wir sofort unser Spiel, auch das Hüpfen am Trampolin, nehmen unser Spielgerät in die Hand und sorgen dafür, dass wir vor der Aufsicht das Schulgebäude betreten.

5. Busregeln
– Wir warten an der Schulhofgrenze (weiße Linie), bis ein Lehrer uns zum Bus gehen lässt.
– Wir steigen ohne zu drängeln ein und setzen uns hin.
– Wir achten aufeinander und helfen jüngeren Kindern, den richtigen Bus zu finden.

6. Vorbereitung auf den Unterricht und Hausaufgaben
– Die Hausaufgaben erledigen wir sorgfältig, vollständig und möglichst eigenständig. Die dafür benötigten Unterrichtsmittel nehmen wir mit nach Hause und bringen sie am nächsten Tag wieder mit.

7. Regeln für Erwachsene
– Wir Lehrer, Lehrerinnen und Eltern versuchen, den Kindern ein Vorbild zu sein. Große Bedeutung hat eine achtungsvolle und menschenwürdige Sprache.
Wir leben den Kindern vor, dass Konflikte ohne Gewalt über Gespräche und Einsicht gelöst werden können.
– Wir rauchen nicht auf dem Schulgelände und trinken dort auch keinen Alkohol.

8. Regeln für Lehrer und Lehrerinnen
– Wir sind offen für die Anliegen der Kinder.
– Wir helfen den Kinder, wenn nötig, bei Konfliktlösungen.
– Wir achten mit auf Ordnung in unserer Schule.

9. Regeln für die Eltern
– Wir unterstützen unsere Kinder beim Lernen.
– Wir schaffen die erforderlichen häuslichen Voraussetzungen zur Erledigung der Hausaufgaben und fördern das eigenständige Arbeiten der Kinder.
– Wir helfen im Rahmen unserer Möglichkeiten bei schulischen Veranstaltungen mit.
– Wir lassen unsere Kinder möglichst zu Fuß zur Schule gehen.
Wir lassen die Kinder nicht vor dem Schulgebäude ein- und aussteigen.
Wir begleiten die Kinder nicht ins Schulhaus (Erziehung zur Selbständigkeit).
– Im Krankheitsfall entschuldigen wir unsere Kinder schnellstmöglich.

10. Vorgehen bei Regelverstößen
– Erinnerung an die Regeln
– Verwarnung
– Angerichteter Schaden wird ersetzt oder wieder gut gemacht
– Abschreiben von entsprechenden Abschnitten der Schulordnung
– Pausenverbot
– Information der Eltern
– Einleitung von Ordnungsmaßnahmen laut allgemeiner Schulordnung (ASchO).

Diese Schulordnung wird von Klassenregeln und dem Bismarck-ABC ergänzt.